Ratgeber · Geschichte & Methoden
Römische Zahlen in Inschriften: Was CIL und Année épigraphique zur Datierung dokumentieren
Wer historisch belastbar mit römischen Zahlen arbeiten will, kommt am Corpus Inscriptionum Latinarum nicht vorbei. Die seit 1853 erscheinende Sammlung umfasst über 180.000 lateinische Inschriften aus dem gesamten Imperium Romanum und dokumentiert die Schreibung von Jahreszahlen, Mengen und Konsulnamen. Ergänzt wird sie durch die Année épigraphique, die seit 1888 jährlich neue Funde verzeichnet. Beide Werke sind die akademische Goldquelle für die historische Praxis der römischen Zahlnotation.
Wer die römische Zahlschrift nicht nur aus dem Schulbuch, sondern aus historischen Originalquellen kennen will, kommt um das Corpus Inscriptionum Latinarum und die Année épigraphique nicht herum. Beide Werke dokumentieren über 180.000 lateinische Inschriften aus zweieinhalb Jahrtausenden und zeigen, wie die Römer ihre Zahlen tatsächlich geschrieben haben. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Konventionen und zeigt anhand konkreter Inschriften, was dort dokumentiert ist.
Das CIL als wissenschaftlicher Goldstandard
Das Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL) ist das umfassendste lateinische Inschriften-Korpus der Welt. Begründet 1853 von Theodor Mommsen an der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften (heute Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), umfasst es bis heute 17 Bände in mehr als 80 Faszikeln. Jeder Band ist einem geographischen Bereich oder einer Inschriften-Gattung gewidmet.
Eine Übersicht der wichtigsten Bände:
| Band | Inhalt | Geschätzte Anzahl |
|---|---|---|
| I | Republikanische Inschriften | ca. 3.500 |
| II | Inschriften der Hispania | ca. 22.000 |
| III | Inschriften des Ostens (Griechenland, Kleinasien, Donauprovinzen) | ca. 14.000 |
| V | Inschriften Norditaliens | ca. 9.000 |
| VI | Inschriften der Stadt Rom | ca. 40.000 |
| VIII | Inschriften Afrikas | ca. 27.000 |
| IX | Inschriften Mittel- und Süditaliens | ca. 6.000 |
| X | Inschriften Süditaliens und Siziliens | ca. 8.000 |
| XI | Inschriften Mittelitaliens | ca. 6.000 |
| XII | Inschriften der Gallia Narbonensis | ca. 5.000 |
| XIII | Inschriften der Tres Galliae und Germaniae | ca. 12.000 |
| XIV | Inschriften Latiums (außer Rom) | ca. 4.000 |
| XV | Instrumentum domesticum der Stadt Rom | ca. 8.000 |
Jede Inschrift wird mit Standortangabe, Datierung, Transkription, Übersetzung (oft nur kommentierend) und kritischem Apparat veröffentlicht. Die Online-Version unter cil.bbaw.de macht große Teile des Korpus durchsuchbar.
Die Zitations-Konvention ist klar geregelt. Eine Inschrift wird mit CIL plus Bandnummer in römischen Ziffern plus Inschriften-Nummer in arabischen Ziffern zitiert. Beispiele: CIL VI 1234 ist Inschrift Nummer 1234 aus Band 6 (Stadt Rom). CIL XIII 5879 ist Nummer 5879 aus Band 13 (Gallia und Germania). Bei Supplementbänden wird der Faszikel mit angegeben: CIL VI/4 41245.
Die Année épigraphique als jährliches Ergänzungswerk
Während das CIL in Bänden erscheint und große Editionsphasen umfasst (Band VI etwa wurde zwischen 1876 und 1933 in Erstausgaben publiziert, mit Supplementbänden bis heute), ist die Année épigraphique (AE) eine jährliche Zeitschrift. Sie erscheint seit 1888 in Paris und verzeichnet alle in einem Jahr neu publizierten oder entdeckten Inschriften.
Die AE-Konvention ist Jahr und Eintragsnummer: AE 1925, 47. Eine Inschrift wird also unter dem Jahr ihrer Erstveröffentlichung in der AE und einer fortlaufenden Nummer innerhalb dieses Jahrgangs referenziert. Die AE ist damit das wichtigste Aktualisierungs-Werkzeug der römischen Epigraphik. Was nach Abschluss eines CIL-Bandes gefunden wird, taucht zunächst in der AE auf und wird später in einen Supplementband des CIL übernommen.
Wissenschaftliche Editionen geben oft beide Referenzen an: CIL VI 1234 = AE 1925, 47. Dadurch ist eine Inschrift in beiden Hauptsammlungen identifiziert und für jede weitere Forschung auffindbar.
Konkrete Inschriften-Beispiele mit römischen Zahlen
Eine typische kaiserzeitliche Bauinschrift datiert mit mehreren römischen Zahlen, die sich auf die jeweilige Amtsperiode des Kaisers beziehen. Beispiel: “IMP. CAESAR DIVI F. AUGUSTUS PONT. MAX. COS. XIII TRIB. POT. XXII IMP. XIV P.P.”
Diese Inschrift bezeichnet Augustus mit folgenden Titeln:
- Imperator Caesar Divi Filius (Sohn des vergöttlichten Caesar)
- Augustus
- Pontifex Maximus (oberster Priester)
- Consul XIII (Konsul zum 13. Mal)
- Tribunicia Potestate XXII (Tribunizische Gewalt zum 22. Mal)
- Imperator XIV (Imperator-Akklamation zum 14. Mal)
- Pater Patriae (Vater des Vaterlandes)
Aus der Kombination von COS XIII und TRIB POT XXII lässt sich die Inschrift auf das Jahr 2 nach Christus datieren, weil Augustus 5 vor Christus zum 13. Mal Konsul wurde (Konsulat trat er später nur noch sporadisch an) und die Tribunizische Gewalt jährlich zählte, ab 23 vor Christus. 23 minus 22 ergibt 1, also TRIB POT XXII war das Jahr 1 nach Christus, mit Verlängerung in das Jahr 2.
Eine zweite Beispiel-Inschrift, gefunden in Köln (CIL XIII 8262), datiert eine Brückenrenovierung: “IMP. NERVA TRAIANUS AUG. GERM. PONT. MAX. TRIB. POT. III IMP. III COS. III P.P. PONTEM REFICI IUSSIT”. Aus TRIB POT III lässt sich ableiten, dass Trajan in seinem dritten Amtsjahr war, also 100 nach Christus. Die Brücke wurde damals ausgebessert, wahrscheinlich nach Hochwasserschäden.
Vinculum-Notation auf Inschriften
Inschriften, die Truppenstärken, Bevölkerungszahlen oder große Geldbeträge angeben, nutzen die Vinculum-Notation. Ein horizontaler Strich über einer Ziffer multipliziert deren Wert mit 1000.
Eine Inschrift aus Lyon (CIL XIII 1668) zur Truppenstärke einer Garnison gibt etwa “MIL. X” mit Überstrich über X, das entspricht 10.000 Soldaten. Eine Steuerinschrift aus Pompeji nennt einen Geldbetrag von HS XV mit Überstrich, also 15.000 Sesterzen.
Hinweis: Die Vinculum-Notation ist nicht zu verwechseln mit dem einfachen Überstrich, der in manchen Inschriften nur Abkürzungen markiert, etwa Q.M. mit Überstrich für QUAESTOR MILITARIS. Die Zahl-Vinculum-Notation gilt nur für Ziffern, nicht für Buchstaben in Abkürzungen.
Die additive Form in der Kaiserzeit
Im klassisch-römischen Inschriftenbestand findest du häufig die additive Form: IIII statt IV, VIIII statt IX, XXXX statt XL. Eine berühmte Inschrift, die das demonstriert, ist die Bauinschrift des Theaters von Mérida in Spanien (CIL II 474), die das Jahr der Fertigstellung als ANNO DCCXXVI a.U.c. angibt, also 28 nach Christus.
In manchen Inschriften taucht die subtraktive Form schon im 1. Jahrhundert auf, dann aber inkonsistent. Die durchgängige Standardisierung ist erst eine mittelalterliche Errungenschaft. Wer eine kaiserzeitliche Inschrift liest, sollte deshalb beide Schreibformen erwarten und nicht überrascht sein, wenn die epigraphische Originalform von der modernen Schulnotation abweicht.
Online-Ressourcen für die Inschriften-Recherche
Wer selbst mit dem CIL arbeiten möchte, hat heute mehrere digitale Werkzeuge zur Verfügung:
- CIL Online unter cil.bbaw.de mit Suchfunktion nach Inschriften-Nummer, Fundort und Datierung
- Epigraphic Database Heidelberg (EDH) mit über 80.000 Inschriften, zugänglich unter edh-www.adw.uni-heidelberg.de
- Epigraphic Database Roma (EDR) mit Schwerpunkt auf italische Inschriften
- Année épigraphique online (eingeschränkter Zugang über Bibliotheks-Lizenzen)
Diese Datenbanken erlauben Volltext-Suche nach römischen Zahlen, was etwa für Datierungs-Studien sehr nützlich ist. Wer alle Inschriften mit der Jahresangabe DCC sucht, findet sie in Sekunden.
Praktische Übung: Eine kaiserzeitliche Inschrift datieren
Stell dir vor, du stehst in der Trajan-Halle des Forum Traianum und liest die Säuleninschrift, die das Jahr der Errichtung dokumentiert. Die Inschrift lautet: “SENATUS POPULUSQUE ROMANUS IMP. CAESARI DIVI NERVAE F. NERVAE TRAIANO AUG. GERM. DACICO PONT. MAX. TRIB. POT. XVII IMP. VI COS. VI P.P. AD DECLARANDUM QUANTAE ALTITUDINIS MONS ET LOCUS TANTIS OPERIBUS SIT EGESTUS.”
Wie datierst du diese Inschrift mit Hilfe der römischen Zahlen?
- TRIB. POT. XVII bedeutet Tribunicia Potestate zum 17. Mal. Trajan trat 98 nach Christus die Tribunizische Gewalt an. 98 plus 17 minus 1 ergibt 114. Die Inschrift entstand also im Jahr 113 oder 114 nach Christus.
- IMP. VI bedeutet Imperator-Akklamation zum 6. Mal. Die Imperator-Akklamationen Trajans sind dokumentiert: Akklamation Nr. 6 erfolgte 113 nach Christus nach Erfolgen im Partherkrieg.
- COS. VI bedeutet Consul zum 6. Mal. Trajan war 112 nach Christus zum 6. Mal Konsul, ein Amt, das er bis 117 ausübte.
Aus der Kombination ergibt sich eine eindeutige Datierung: Die Trajanssäule wurde 113 nach Christus geweiht, am 12. Mai 113 nach klassischer Lesart. Die genauen römischen Zahlen in der Inschrift erlauben eine taggenaue Rekonstruktion der Ereignisse.
Eine zweite Übungs-Inschrift, die du in Lyon (CIL XIII 1668) finden könntest: “ANNO DCCLXIIII AB URBE CONDITA”. Du rechnest 764 a.U.c. um. Rom wurde nach traditioneller Zählung 753 vor Christus gegründet. 764 minus 753 ergibt 11 nach Christus. Die Inschrift datiert also auf das frühe Kaiserreich unter Augustus.
Die Bandnummern in römischer Schreibung
Eine letzte Konvention der wissenschaftlichen Editionspraxis verdient Erwähnung. Die Bandnummern des CIL selbst sind in römischen Großbuchstaben gehalten. Das ist eine bewusste Hommage an die Antike und gleichzeitig eine praktische Konvention, die die wissenschaftlichen Bände von den Einzelinschriften-Nummern (in arabischen Ziffern) unterscheidet.
| Bandnummer römisch | Arabisch | Inhalt |
|---|---|---|
| I | 1 | Republikanische Inschriften |
| II | 2 | Hispania |
| III | 3 | Östliche Provinzen |
| V | 5 | Norditalien |
| VI | 6 | Stadt Rom |
| VIII | 8 | Afrika |
| XIII | 13 | Tres Galliae und Germaniae |
| XVI | 16 | Militärdiplome |
Diese Schreibung mit römischen Großbuchstaben für die Bände findest du in jeder wissenschaftlichen Quellenangabe: CIL VI 1234 ist Band 6, Inschrift 1234. Die Konvention ist seit 1853 unverändert.
Quellen für die Vertiefung
- Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL) Online-Portal der Berlin-Brandenburgischen Akademie
- Année épigraphique (AE) als jährliche Zeitschrift seit 1888
- Karl Menninger, Zahlwort und Ziffer, Band II, mit Kapitel zur epigraphischen Praxis
- Georges Ifrah, Universalgeschichte der Zahlen, mit Vergleichen zu anderen antiken Zahlsystemen
- Wikipedia-Artikel Römische Zahlschrift mit Abschnitt zu Inschriften und epigraphischen Konventionen
Die wichtigsten Hebel
Das Corpus Inscriptionum Latinarum und die Année épigraphique sind die wissenschaftlichen Hauptquellen für die historische Praxis der römischen Zahlnotation. Vier Einsichten tragen die Arbeit mit den Quellen. Erstens: Inschriften der Kaiserzeit nutzen oft die additive Form (IIII, VIIII), nicht die heutige subtraktive (IV, IX). Zweitens: Datierungen erfolgen meist mit Konsulnamen oder Kaiser-Amtsjahren, eine absolute Jahreszahl ist die Ausnahme. Drittens: Die Vinculum-Notation mit Überstrich erweitert das System nach oben um den Faktor 1000 und ist auf vielen großen Inschriften belegt. Viertens: Die digitalen Datenbanken CIL Online, EDH und EDR machen die Recherche heute deutlich einfacher als die mühevolle Buchsuche der Vorgängergenerationen. Wer eine Inschrift mit römischen Zahlen vor sich hat, sollte zunächst klären, in welcher Zeit sie entstand und welche Schreibungs-Konvention damals galt. Erst dann ist die korrekte Umrechnung möglich.
FAQ
Häufige Fragen
Was ist das Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL)?
Das Corpus Inscriptionum Latinarum ist die umfassende wissenschaftliche Sammlung aller bekannten lateinischen Inschriften aus dem römischen Imperium. Begründet 1853 von Theodor Mommsen an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, umfasst es bis heute 17 Bände in zahlreichen Faszikeln, jeder Band einem geographischen Bereich oder einer Inschriften-Gattung gewidmet. Band I behandelt die Inschriften der römischen Republik. Band VI sammelt die Inschriften der Stadt Rom selbst, mit mittlerweile über 40.000 Einzeleinträgen. Band VIII die Inschriften Afrikas, Band XIII die der Gallia und Germania. Jede Inschrift wird mit Standortangabe, Datierung, Transkription und kritischem Apparat veröffentlicht. Die Online-Version unter cil.bbaw.de macht große Teile durchsuchbar.
Wie werden Inschriften aus CIL zitiert?
Eine Standard-Zitation einer CIL-Inschrift lautet CIL Band römisch, Nummer arabisch. Beispiele: CIL VI 1234 (Inschrift Nummer 1234 aus Band 6, also Stadt Rom). CIL XIII 5879 (Nummer 5879 aus Band 13, also Gallia/Germania). Wenn ein Faszikel oder Supplementband vorliegt, wird er zusätzlich angegeben: CIL VI/4 41245 (Nummer 41245 aus Band 6, Faszikel 4). In wissenschaftlichen Arbeiten und Editionen ist diese Zitation Standard und sofort eindeutig. Die Bandnummern selbst stehen in römischen Ziffern, die Einzelinschriften-Nummern in arabischen Ziffern, weil die römischen Bandnummern auf die ursprüngliche Editions-Konvention der 1853er Erstausgabe zurückgehen.
Was unterscheidet das CIL von der Année épigraphique?
Beide Werke sind komplementär. Das Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL) ist eine geographisch und thematisch geordnete Großsammlung, die in Bänden erscheint und alle bisher bekannten Inschriften zu einem Gebiet katalogisiert. Die Année épigraphique (AE) ist eine jährliche Zeitschrift, die seit 1888 in Paris erscheint und die jährlich neu publizierten und entdeckten Inschriften verzeichnet. Damit ergänzt die AE das CIL: Was nach Abschluss eines CIL-Bands gefunden wird, taucht zunächst in der AE auf und wird später in einen Supplementband des CIL aufgenommen. Wissenschaftliche Editionen zitieren oft beide Quellen: CIL VI 1234 = AE 1925, 47. Dadurch ist eine Inschrift sowohl im CIL als auch in der Année épigraphique referenziert und für jede weitere Edition auffindbar.
Wie datieren Inschriften mit römischen Zahlen?
Inschriften der römischen Republik und der Kaiserzeit datieren in der Regel nicht mit einer absoluten Jahreszahl, sondern mit den Konsulnamen des betreffenden Jahres und einer relativen Angabe wie 'ab urbe condita' (seit Gründung der Stadt). Beispiel: 'L. Caesare M. Aurelio Cottae consulibus' bedeutet 'als Lucius Caesar und Marcus Aurelius Cotta Konsuln waren', das war das Jahr 75 vor Christus. Eine zweite Form ist die Angabe der Regierungsjahre eines Kaisers, etwa 'imperatore Traiano anno X', also im zehnten Regierungsjahr Trajans, das war 107 nach Christus. Erst ab der späten Kaiserzeit und besonders im christlichen Mittelalter setzte sich die Jahreszählung 'anno Domini' (im Jahr des Herrn) als Standard durch, oft in römischen Ziffern. Eine Inschrift aus dem 8. Jahrhundert könnte 'ANNO DOMINI DCCXLII' tragen, das wäre 742.
Welche Konventionen gibt es für die epigraphische Schreibweise von Zahlen?
Auf römischen Inschriften der Kaiserzeit findest du häufig die additive Form (IIII, VIIII, XXXX), nicht die heute gewohnte subtraktive Form (IV, IX, XL). Die Subtraktionsregel ist eine mittelalterliche Standardisierung, die erst ab etwa 1300 dominant wurde. In CIL-Editionen wird die epigraphische Originalform beibehalten, auch wenn sie unserer modernen Erwartung widerspricht. Eine zweite Konvention ist die Verwendung von horizontalen Strichen über Ziffern (Vinculum) für Werte über 1000, was den Wert mit 1000 multipliziert. Eine dritte Konvention ist die mit C-I-Ɔ-Form für 1000 (anstelle von M), die im republikanischen Rom verbreitet war und sich erst in der Kaiserzeit zugunsten von M zurückzog. Wer Inschriften aus dem 1. Jahrhundert vor Christus liest, muss mit allen drei Konventionen rechnen.
Quellen